Der große Weinpreis von Mölsheim

Termin : Sonntag 13. Juni 2010

Anfahrt

Anfahrtsweg nach 67591 Mölsheim

Von Norden kommend:

A 61 oder A 60 – AK Kreuz Alzey – auf A 63 Richtung Kaiserslautern wechseln – Abfahrt 11 Kirchheimbolanden / Marnheim – rechts abbiegen Richtung Kirchheimbolanden / Marnheim – 1. Ampel links abbiegen auf L 401 Richtung Marnheim – links abbiegen auf B47 Richtung Worms – links abbiegen nach Einselthum, Zell – Mölsheim

Von Süden kommend:

A 61 oder A 6 - AK Kreuz Frankenthal – A 61 Richtung Bingen – Abfahrt Worms Pfeddersheim / Monsheim – 2. Ausfahrt Monsheim - bis Ende Zubringer B 47 – links ab auf Weinstra&e Richtung Bad Dürkheim / Bockenheim – nach Ortseinfahrt Bockenheim rechts ab nach Kindenheim – L 450 gerade aus Richtung nach Biedesheim – L 448 Richtg. Bubenheim – L 448 Zellertal – gerade aus nach Zell – nach steilem Anstieg – rechts ab nach Mölsheim

Parkplatz

Parkplätze stehen in begrenzter Menge an der Eintrachthalle in Mölsheim oder ausreichend im Nachbarort Flörsheim-Dalsheim vor dem Netto-Supermarkt zur Verfügung

Ausschreibung

www.rad-net.de

Die Strecke

Karte

Karte

Höhenprofil

Höhenprofil

Ergebnisse

http://www.rad-net.de/modules.php?name=Ausschreibung&ID_Veranstaltung=13025&mode=erg_detail

Presse - Wormser Zeitung v. 19.05.2009

Zu lange gegen den Wind

WEINPREIS – Vier Luxemburger rollen das Feld in Mölsheim von hinten auf
(csr). Der 7. Juni hat für Helge Wilding eine besondere Bedeutung. Bei den Kommunalwahlen möchte der Ortschef in Mölsheim gerne in seinem Amt bestätigt werden. Als Vorsitzender des örtlichen Radfahrervereins ist das Datum für ihn allerdings auch mit einem Makel behaftet, mussten die Mölsheimer doch ihren eigentlich im Sommer geplanten Großen Weinpreis nach vorne ziehen, Wilding: “Am 7. Juni hätten wir kein Rennen genehmigt bekommen.” Und das traditionelle Radrennen litt am Sonntag doch deutlich unter der Konkurrenz weiterer Rennen in der Region. “Wir hatten fest nur die Hälfte der Fahrer im Vergleich zu den vergangenen Jahren”, berichtet Wilding.
Gekennzeichnet wurden die Rennen in den insgesamt neun Wertungen durch den böigen Wind, der es den Fahrern auf dem neun Kilometer langen Rundkurs über Flörsheim-Dalsheim, Monsheim und Wachenheim zusätzlich schwer machte. Denn zwischen Wachenheim und Mölsheim selbst wartet auf die Fahrer ohnehin schon alljährlich die berüchtige Steigung: Auf knapp einem Kilometer geht´s mit einer teils zehnprozentigen Steigung in Richtung der Berggemeinde.
“Der Wind hat den Fahrern schon zu schaffen gemacht”, schilderte Wilding. Ausreißversuche? Die gab´s natürlich. Aber: “Fünf Kilometer gegen den Wind und dann noch den Berg hoch, das war einfach zu viel”, so Wilding. Dies galt beispielsweise bei den A/B-Amateuren. Im leistungsstärksten Feld hatte sich Benjamin Höber (RV Kassel) in den ersten Runden abgesetzt, hatten sich Henning Beck aus Weinheim und Karl Georg vom Team Milram im Verlauf der zwölf Runden zwei Fahrer auf die Verfolgung gemacht. Genutzt hat es allen nichts. Während Höber nach zehn Runden vom Rad stieg, machte ein Quartett des in Luxemburg beheimateten Continental-Teams Differdange richtig Temo – und teilte die vorderen Plätze letztlich unter sich auf. Es siegte Frank Dreßler-Lehnhoff vor Hannes Blank und Robert Retschke.
Nicht anders verlief der Versuch von Matthias Mortka (VC Frankfurt), der das Feld der C-Amateure über mehrere Runden dominierten. Acht Mann nahmen später die Verfolgung auf, holten Mortka in der sechsten der insgesamt neun Runden ein und fuhren mit 30 Sekunden Vorsprung dem Ziel entgegen. Dieses erreichte Phlipp Benedict (Team Laura Launingen) mit einer Radlänge vor Thorsten Zeutzheim (RSC Weinheim) zuerst.
Unterm Strich mochte Helge Wilding ein positives Fazit ziehen. “Wir hatten ein traumhaftes Wetter, es gab keine Stürze und es ist auch sonst sehr ruhig verlaufen”, so der Vereinschef, für den eben einzig die kleineren Starterfelder etwas ärgerlich blieben: “Ich verstehe nicht, warum sich 130 Fahrer anmelden, dann aber nur 70 kommen.” Schließlich werde der Rahmen für das ohnehin knapp kalkulierte Rennen hauptsächlich durch die Startgelder finanziert. “Wenn wir die Sponsoren für die Preisgelder nicht hätten, wäre das alles nicht möglich”, so Wilding.
Bleibt die Hoffnung auf einen besseren Termin im neuen Jahr. Und auf die Wiederwahl.